Langzeittest: Michelin Krylion Carbon

Der Vorgänger vom Michelin Krylion Carbon wird im Internet von vielen Radboten und Vielfahrern empfohlen. Grund genug den Reifen Mal zu testen. Er ist mit seinen 25 Euro preislich um einiges höher angesiedelt als die bereits getesteten Vittorias, jedoch ist der Krylion faltbar und somit um knapp 100g leichter als der Draht-Rubino. Der Krylion ist somit ein ?echter? Rennradreifen, der lt. Herstellerangabe ein hohes Maß an Pannensicherheit und Langlebigkeit hat ? klingt also ideal für den Touren- und Stadteinsatz. Und tatsächlich, trotz vieler Fahrten am Scherben übersäten Gürtelradweg hatte ich keine Panne. Zudem ist der Reifen ziemlich langlebig. Trotz häufigen skids bin ich über 5 bis 6 Monate mit einem Hinterradreifen gekommen. Der Nassgrip ist überdies auch gut. Jedenfalls so gut, dass ich mit dem Reifen auch im Winter fahren werde.

Fazit: Ich habe meinen idealen Reifen gefunden. Der Krylion ist leicht genug für Touren, pannenresistent genug für die Stadt und langlebig genug um die 25? zu rechtfertigen. Ganz klare Kaufempfehlung!

Langzeittest: Vittoria Rubino

Der Rubino ist nur minimal teurer als der Zaffiro (~13? beim RIH in Wien) und wirkt wenn man ihn in der Hand hält wesentlich mehr wie ein Rennradreifen. Gefühlsmäßig ist der Rubino um einiges dünnwandiger und leichter als der Zaffiro. Es hat sich bei mir gezeigt, dass das quasi keinen Einfluss auf die Pannensicherheit hat. Viele Gürtelradwegfahrten durch Scherben haben zwar viele Schnitte und Krater aber nur eine Panne gebracht. Auf der Negativseite steht der Nassgrip. Ich hatte den Reifen dieses Jahr im Winter drauf und er fordert schon sehr einiges an Fahrtechnik um ihn auf nassen und verschneiten Straßen unter Kontrolle zu halten. Der Verschleiß ist wiederum sehr ok.

Fazit: Als günstigen Trockenreifen kann man den Rubino empfehlen. Bei Nässe muss man sehr vorsichtig fahren.

Langzeittest: Vittoria Zaffiro

Den Zaffiro gibts für 10,- (Drahtversion) beim Singer in Wien, was wohl der Mitgrund sein wird, wieso ein großer Teil der Wiener Radboten damit unterwegs ist. Beim ersten Angreifen merkt man schon, dass auf dem Reifen mehr ?Fleisch? dran ist, als bei anderen Reifen, was sich dann auch auf der Waage bemerkbar macht. Trotzdem ist die daraus resultierende Pannenresistenz in der Stadt perfekt. Meiner hatte etliche Krater von Glasscherben aber aufs Jahr gerechnet nur eine Panne wegen Scherben ? beeindruckend! Beeindruckend ist auch der Nassgrip. Der Reifen hält richtig gut. Sogar bei Schnee und Eis lässt sich dieser Reifen noch einigermaßen sicher bewegen. Dem gegenüber steht aber der irre Verschleiß. Wenn ich es darauf angelegt habe, war der Reifen 2-3 Wochen am Hinterrad des Fixies fertig.

Fazit: Super Winterreifen! Bei Trockenheit verschleißt er zu schnell und für Touren ist er zu schwer.

Fixie Inc. Peacemaker Studie

Aus Neu mach Alt, das müssen sich wohl die kreativen Köpfe hinter Fixie Inc. gedacht haben als sie sich einen Fixie Inc. Peacemaker Rahmen schnappten, ihn sandstrahlen und anschließend vor sich hin gammeln ließen.

 

Dabei ist ein verdammt geiles Bike rausgekommen! Rost wohin das Auge nur blickt, kombiniert mit einem Carbon verstärkten Keilriemen Antrieb von Gates und der neu entwickelten Fixie Inc. FlipFlop-Nabe. Verfeinert wird die Studie durch Ghisallo Holzfelgen.

 

Die neue FlipFlop-Nabe erlaubt es über einen beidseitigen Vielzahn entweder zwei verschiedene Steckritzel zu betreiben oder eben eine Riemenscheibe für Riemenantrieb. Ebenso ist es möglich einen Adapter für Centerlock oder IS2000 aufzustecken um so eine echte Singlespeed-Disc Nabe zu erhalten. Die Kettenlinie ist auf beide Seiten der Nabe Milimeter genau einstellbar.

 

Ab 2009 wird diese Nabe als Standardnabe mit allen Fixie Inc. Peacemaker, Blackjack und Pureblood Bikes ausgeliefert.

 

Leider ist das Bike nur eine Studie und steht nicht zum Verkauf!

 

Siehe auch:

www.cerchiinlegnoghisallo.com

www.cycles-for-heroes.com

www.gates.com/brochure.cfm